· 

Freundschaftliches Treffen im Freien Rückblick auf kulturelle und soziale Aktivitäten in der Zeit nach der Quarantäne

Der Internationale Migrantinnenverein veranstaltete ein herzliches Treffen im Freien in einem der Frankfurter Parks. Ziel des Treffens war es, die sozialen Bindungen zwischen den Mitgliedern zu stärken und gemeinsame Erinnerungen an die Quarantänezeit während der Corona-Pandemie (COVID-19) auszutauschen.

Die Teilnehmerinnen erinnerten sich an die Herausforderungen dieser Zeit und sprachen gemeinsam ein Gebet für das vollständige Ende der Pandemie weltweit. Das Treffen bot zugleich Anlass, die bedeutenden Aktivitäten des Vereins in den vergangenen Jahren Revue passieren zu lassen – insbesondere das erfolgreiche Projekt „Café Ashena“, das in den Jahren 2018 und 2019 mit dem Ziel der Stärkung von Migrantinnen, insbesondere Frauen, Müttern und Kindern, durchgeführt wurde.

Das Café Ashena diente als kulturelle Brücke zwischen Migrantinnen und deutschen Bürgerinnen und begrüßte monatlich Dutzende von Interessierten. Das Programm umfasste Musik, Theater, Kunstausstellungen, traditionelle Speisen sowie kostenlose Beratungsangebote.

Im Beratungsbereich wurden rechtliche Unterstützungsleistungen von Herrn Nangialy Elmmal, einem afghanischen Juristen, angeboten. Psychologische Beratung leistete Frau Maryam Wahid, Psychologin und Pädagogin, insbesondere für junge Menschen und Frauen mit Migrationshintergrund.

Kulturell wurde das Programm durch musikalische Beiträge von Frau Hosseina Azizi, Ustad Maiwand Masood und seinem Künstlerteam bereichert. Theateraufführungen des afghanischen Künstlers Fareed Boroumand brachten das reale Leben afghanischer Gemeinschaften auf die Bühne.

Zum Abschluss bedankte sich die Projektleiterin des Cafés Ashena und Vereinsvorsitzende, Benafsha Rahmani, bei allen Mitgliedern, Unterstützerinnen und Kooperationspartnerinnen, die diese Projekte mitgestaltet haben, und betonte die Wichtigkeit der Fortführung solcher kulturellen und sozialen Aktivitäten mit partizipativem Ansatz.

 

 

Dieses Mal haben wir uns entschlossen, unser Treffen in einem der Parks abzuhalten. Währenddessen tauschten wir Erinnerungen an die Quarantänezeit aus und beteten gemeinsam für das Ende der COVID-19-Pandemie weltweit,.

 

Bericht über die Aktivitäten des Internationalen Migrantinnenvereins – Frankfurt

Dieses Mal haben wir beschlossen, unser Treffen im Freien in einem der Parks der Stadt abzuhalten. Bei diesem freundschaftlichen Treffen haben wir gemeinsam Erinnerungen an die Quarantänezeit wegen des Coronavirus (COVID-19) ausgetauscht und für das vollständige Ende der Pandemie in der Welt gebetet.

Der Internationale Migrantinnenverein ist eine Organisation, die allen Migrantinnen und Migranten gehört. Alle, die unsere Arbeit unterstützen oder an unseren Programmen teilnehmen, sind echte Vertreterinnen und Vertreter dieser sozialen und gemeinnützigen Institution.

Café Ashna – Eine Brücke zwischen Kulturen

Café Ashna war eines der erfolgreichsten kulturellen und sozialen Programme für Migrantinnen und Migranten sowie deutsche Bürgerinnen und Bürger in Frankfurt. Dieses Programm wurde mit Initiative der Verantwortlichen des Internationalen Migrantinnenvereins und mit Unterstützung der deutschen Regierung sowie verschiedener Organisationen ins Leben gerufen. Ziel war es, Migrantinnen, insbesondere Frauen, Mütter und Kinder, zu stärken und zu unterstützen.

Café Ashna fand über zwei Jahre hinweg (2018–2019) monatlich statt und zog durchschnittlich mehr als 40 Teilnehmerinnen und Teilnehmer an. Das Programm umfasste vielfältige Inhalte wie Musik, Theater, Modenschauen, Tanz, Poesie, Kunsthandwerk, traditionelle Speisen sowie die Sammlung von Problemen von Migranten aus allen Ländern, insbesondere von Afghaninnen und Afghanen.

Beratungs- und Bildungsangebote

Neben den kulturellen Programmen waren auch spezialisierte Beratungsangebote aktiv:

  • Rechtsberatung: In Zusammenarbeit mit Rechtsorganisationen und unter Anleitung von Herrn Nangiali Almal, einem afghanischen Juristen, wurden kostenlose Rechtsberatungen für migrantische Frauen angeboten.

  • Psychosoziale Beratung: Frau Maryam Wahid, Psychologin und Pädagogin, bot jungen Menschen unter 18 Jahren und migrantischen Frauen psychologische Beratung an.

Künstlerische und kulturelle Partner

  • Im Musikbereich unterstützte Frau Hosaina Azizi mit ihrer angenehmen Stimme sowie Herr Mirowais Masoud mit seiner Musikgruppe die Veranstaltungen.

  • Im Theaterbereich präsentierte der bekannte afghanische Künstler Herr Farid Bromand eindrucksvolle und realitätsnahe Szenen aus dem afghanischen Gesellschaftsleben.

  • Die Ausstellung von Kunsthandwerk wurde in Zusammenarbeit mit den Damen Zarghona Hassan, Nasima Faizi und weiteren Mitgliedern des Vereins organisiert.

Organisationsteam

Die Programme wurden von einem engagierten Team des Vereins vorbereitet und organisiert, darunter Naeem Rahmani, Mari Mohammad, Hosaina Azizi, Salma Bashir, Hamida Faizi, Sayna Safi und weitere engagierte Frauen. Auch im Beratungsbereich arbeiteten die Vereinsverantwortlichen ehrenamtlich mit.

Dank und Anerkennung

Wir danken allen Organisatorinnen und Organisatoren, Mitgliedern des Internationalen Migrantinnenvereins und Teilnehmerinnen und Teilnehmern, die uns mit ganzem Herzen unterstützt haben.

Innerhalb kurzer Zeit konnte der Verein mit moderner und fachlicher Projektleitung wirkungsvolle Projekte entwerfen und umsetzen, die von deutschen Förderorganisationen anerkannt wurden und Vorschläge für zukünftige Finanzierungen erhalten haben.

Der Internationale Migrantinnenverein dankt allen unterstützenden Organisationen und Interessierten, die mit uns zusammengearbeitet haben.

Mit freundlichen Grüßen
Banowani Mohajer e.V., Internationaler Migrantinnenverein – Frankfurt

 

Benafsha Rahmani Projektleiterin Café Ashena